Riots statt Rosen – warum wir gerade in diesem Jahr am Feministischen Kampftag auf die Straße gehen

Demonstrierende gehen auf einer STraße mit einem Plakat
Protestierende bei einer Demonstration für bessere Abtreibungsgesetze am Safe Abortion Day im September 2020. Auch der sichere und straffreie Zugang zu Abtreibungen ist ein relevantes Thema für den Feminismus. Foto: Zora Köln.

Ob Pflegenotstand, häusliche, sexuelle oder rassistische Gewalt gegen Frauen, inter-, nicht-binäre, trans-, und agender-Personen (FINTA) – die Corona-Pandemie hat viele gesellschaftliche Probleme verschärft. Unsere Autorinnen haben mit Kölner Aktivist*innen darüber gesprochen, wofür sie am 8. März demonstrieren – und wie.

Am 8. März 2021 ist Internationaler Feministischer Kampftag – vielen auch bekannt als Internationaler Frauentag. An diesem Tag werden die Probleme und Kämpfe, aber auch die Erfolge und Errungenschaften von FINTA-Personen weltweit auf den Straßen sichtbar gemacht. Auch in Köln finden anlässlich des Feministischen Kampftages corona-konform viele dezentrale Aktionen und Kundgebungen statt, um auf die Vielschichtigkeit und Dringlichkeit feministischer Kämpfe aufmerksam zu machen.

Doch vorab: Zur Klärung einiger grundlegender Begriffe klicke hier. Bist du schon aufgeklärt, lies einfach weiter.

Um es mit den Worten der Schwarzen Feministin Audre Lorde zu sagen: “I am not free while any woman is unfree, even when her shackles are very different from my own.” Feminismus hört nicht auf, weil wir unser Fahrrad jetzt selbst reparieren, weil mehr weiße Frauen in Führungspositionen sitzen, er endet nicht mit der Beseitigung der Gender Pay Gap. Feminismus ist vielschichtig, intersektional und kämpft an allen Fronten gegen Ungleichheit und ein Ende der strukturellen Gewalt gegen Frauen, inter-, nicht-binäre, trans- und agender-Personen.

“I am not free while any woman is unfree, even when her shackles are very different from my own.”

Audre Lorde

In Zeiten von Corona kommen viele Themen zu kurz, weil die Pandemie alles überschattet. Auch deshalb wollten wir, zwei weiße cis-Frauen, über den 8. März schreiben – feministische Themen und Kämpfe sind nach wie vor wichtig und haben durch die Krise sogar an Bedeutung zugenommen.

Haben wir gerade nicht größere Probleme als Geschlechterungleichheiten?

Nein, denn: Laut einer Auswertung des Bundeskriminalamts aus dem Jahr 2019 sind 81 % der Opfer häuslicher Gewalt Frauen. In Lockdown-Zeiten verschärft sich die Situation für viele Betroffene: Die Organisation Weißer Ring setzt sich für Opfer von Kriminalität ein. Bis Oktober 2020 verzeichnete sie um etwa 10 % mehr Opfer häuslicher Gewalt, die bei ihnen Hilfe suchen. Doch die Probleme hören da nicht auf: Psychiater*innen und Psychotherapeut*innen berichten, dass 92 % ihrer alleinerziehenden Patient*innen in der Corona-Krise stärkere Symptome ihrer jeweiligen psychischen Probleme beziehungsweise Krankheiten entwickelten. Laut dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind neun von zehn Alleinerziehenden weiblich. Berufstätige beziehungsweise alleinerziehende Mütter – auch vor Corona schon in einer prekären Situation – haben also noch mehr mit ihrer Doppelbelastung zu kämpfen. Apropos Belastung: Der Sektor der Kranken- und Altenpflege, in dem zu 80 und 83 % Frauen arbeiten, leidet unter Überlastung und mangelnder Entschädigung. Anzumerken ist aber, dass diese Statistiken von einem binären Geschlechtersystem ausgehen und so inter-, trans-, agender- und nicht-binäre Personen nicht explizit in ihnen auftauchen.

Feminismus kann sich also keine Pause leisten. Der Kampf um eine gerechtere Welt muss weitergehen. Wir haben für diesen Artikel mit verschiedenen Kölner Gruppen gesprochen, die Aktionen für den 8. März planen. Damit wollen wir nicht nur Aufmerksamkeit auf besagte Aktionen und Gruppen lenken, sondern auch zeigen, wie vielfältig feministische Kämpfe sind. Feminismus geht uns alle an. 

8M Bündnis Köln 

Das 8M Bündnis ist ein breit aufgestellter Zusammenschluss verschiedener politischer Gruppen und Einzelpersonen aus Köln. Es positioniert sich als antirassistisch, queer, internationalistisch, antifaschistisch, inklusiv, klimagerecht und antikapitalistisch. Ziel der Gruppe ist es, auf die Missstände aufmerksam zu machen, von denen vor allem FINTA-Personen tagtäglich betroffen sind: „Es gab im vergangenen Jahr einen massiven Anstieg an Gewalt gegen FLINT, Beschäftigte in Pflegeberufen sind ausgebrannt, vorwiegend Mütter müssen Pflege-, Hausarbeit und Homeschooling unter einen Hut bringen; Schwangerschaftsabbrüche werden ausgesetzt, FLINT-Menschen sind stärker von Job- und Einkommensverlust betroffen,“ so Chiara Barfuß, in diesem Jahr Sprecherin des 8M Bündnisses.

Ferner will das Bündnis auch auf den Anstieg rassistischer und antisemitischer Anschläge in den letzten Jahren hinweisen sowie auf die Situation der Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen. Ein weiteres Anliegen sind die weltweiten Kriege und Konflikte, in denen besonders FINTA-Personen sexualisierter Gewalt ausgesetzt und für strategische Kriegsführung benutzt werden.

„Natürlich möchten wir mit unseren Aktionen möglichst viele Menschen erreichen und ihnen ermöglichen, sich an den Protesten zu beteiligen. Gleichzeitig wollen wir verhindern, eine Ausbreitung des Virus durch große Ansammlungen von Personen zu verursachen.”

Chiara Barfuß, in diesem Jahr Sprecherin des 8M Bündnisses

Durch die Pandemie ist es momentan nicht möglich, wie sonst am 8. März große Demonstrationen zu organisieren. Deshalb wurde ein dezentrales Aktionskonzept erarbeitet, bei dem an verschiedenen Orten in der Stadt protestiert wird. „Natürlich möchten wir mit unseren Aktionen möglichst viele Menschen erreichen und ihnen ermöglichen, sich an den Protesten zu beteiligen. Gleichzeitig wollen wir verhindern, eine Ausbreitung des Virus durch große Ansammlungen von Personen zu verursachen. Durch dezentrale Aktionen können allen Menschen, auch denen, die stärker bedroht sind, die Möglichkeit geben, auf die Straße zu gehen,“ so die Sprecherin.

Seebrücke Köln

Die Seebrücke Köln beteiligt sich am Feministischen Kampftag auch an den Aktionen des 8M Bündnis. Als Organisation, die sich mit allen Menschen auf der Flucht solidarisiert und sichere Fluchtwege sowie menschenwürdige Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten fordert, wollen sie dabei insbesondere auf die Situation von Frauen und Kindern in Camps für Geflüchtete an den EU-Außengrenzen aufmerksam machen. Aber auch Themen wie häusliche Gewalt, der Pflegenotstand und Kinderversorgung im Lockdown sind für die Seebrücke Köln Gründe, feministische Themen sichtbarer zu machen – auch in der politisch linken Szene.

“Wir wollen den Tag nutzen, um uns als FLINT*-Personen zu solidarisieren und Raum einzunehmen, egal in welcher Form.”

Inga von Seebrücke Köln

Wichtig ist für die Seebrücke auch, dass sich alle bei den Veranstaltungen am 8. März wohlfühlen. Wer nicht live vor Ort sein kann oder will, hat die Möglichkeit, im Kleinen anzufangen: So schlägt die Organisation als mögliche Aktionsform beispielsweise vor, mit seinen engsten Bezugspersonen einen Lesekreis zu starten. Es gilt: „Wir wollen den Tag nutzen, um uns als FLINT*-Personen zu solidarisieren und Raum einzunehmen, egal in welcher Form,” erklärt Inga von Seebrücke Köln.

Zora Köln

Zora Köln ist eine unabhängige, antikapitalistische Organisation für junge Frauen, inter-, nicht-binäre und trans-Personen. Unterdrückungsmechanismen wie Rassismus, Diskriminierung aufgrund von Geschlechtsidentität, Sexualität, Armut oder Behinderung sind im Verständnis von Zora Köln nicht voneinander trennbar. Deshalb setzt sich die Gruppe sowohl theoretisch als auch praktisch mit gesellschaftlicher Diskriminierung auseinander und geht in Solidarität mit weltweiten feministischen, antipatriarchalen Klassenkämpfen von Frauen, inter-, nicht-binären und trans-Personen am 8. März 2021 auf die Straße.

Zu Beginn der Pandemie hat sich die Gruppe mittwochs an den Aktionen des Bündnisses Avrupa Kadın Dayanışması Platformu (Europäische Solidaritätsplattform für Frauen) beteiligt, um auf die verschlechterte Lage von Frauen, Lesben, inter-, nicht-binären und trans-Personen und Opfer von Femiziden aufmerksam zu machen. Außerdem ist Zora Köln Teil des antikapitalistischen Bündnisses Nicht auf unserem Rücken, das während der Pandemie entstand und das Ziel hat zu zeigen, dass Wirtschaftskrisen keine Ausnahme, sondern Teil des wirtschaftlichen Systems sind.

BIPoC Referat Uni Köln

Auch an der Uni tut sich am 8. März einiges: Das BIPoC Referat und das fakE – Referat für antiklassistisches Empowerment verbünden sich, um auf den postmigrantischen Arbeiter*innen-Streik bei der Firma Pierburg in Neuss von 1973 aufmerksam zu machen. Los geht’s mit einem O-Ton zu den Ereignissen. Die Aktion geht noch über den Feministischen Kampftag hinaus: Auf den Social-Media-Kanälen der beiden Referate werden im März und April Zeitzeug*innenberichte veröffentlicht werden. Digitaler Aktivismus ist wichtig für die Referate: Sie haben sich erst im Mai 2020 gegründet und mussten so von Anfang an auf Online-Angebote zurückgreifen.

„Eine Möglichkeit, innezuhalten und die Erfolge zu feiern und kollektiv Kraft für die weitere politische Arbeit zu tanken.“

Monica Nguyen vom BIPoC-Referat

Für das BIPoC-Referat ist der Feministische Kampftag ein Tag, um an frühere feministische Kämpfe zu erinnern. Der 8. März ist „eine Möglichkeit, innezuhalten und die Erfolge zu feiern und kollektiv Kraft für die weitere politische Arbeit zu tanken,“ so Monica Nguyen vom BIPoC-Referat. Das Pandemie- und Wahljahr ist für die Mitglieder des Referats dabei nicht von besonderer Bedeutung, da sie als Betroffene von Mehrfachdiskriminierung (Stichwort Intersektionalität) immer darum bemüht sind, ein besseres Leben für alle zu gestalten.

Students for Future

Auch Students for Future ist Teil des 8M Bündnis und hat für den 8. März 2021 Aktionen geplant. Feminismus und Klimaschutz – was das eine mit dem anderen zu tun hat? „Vor allem im [sogenannten] globalen Süden sterben bei Extremwetterereignissen mehr Frauen als Männer,“ so Lone Briesemeister und Chiara Barfuß, Sprecherinnen von Students for Future. Dass Frauen eher betroffen seien als Männer, lässt sich durch die strukturelle Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und die damit einhergehenden Rollenbilder erklären: „Frauen im [sogenannten] globalen Süden sind meist für die Versorgung der Familie verantwortlich und haben aufgrund der Verantwortung für ihre Kinder und einem schlechteren Zugang zu Informationen seltener die Möglichkeit, vor Extremwetterereignissen zu fliehen.“

„Durch die Bundestagswahl wird sich dieses Jahr entscheiden, wie stark sich die deutsche Politik in Zukunft für Klimaschutz, Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung einsetzen wird. Um den Wähler*innen das noch einmal bewusst zu machen, müssen wir in diesem März besonders laut und präsent sein.“

Lone Briesemeister und Chiara Barfuß, Sprecherinnen von Students for Future

Weil Klimaschutz und Feminismus zusammengehören, will Students for Future auch am 8. März 2021 ein deutliches Zeichen für die anstehende Bundestagswahl setzen „Durch die Bundestagswahl wird sich dieses Jahr entscheiden, wie stark sich die deutsche Politik in Zukunft für Klimaschutz, Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung einsetzen wird. Um den Wähler*innen das noch einmal bewusst zu machen, müssen wir in diesem März besonders laut und präsent sein,“ so die Sprecherinnen von Students for Future Deutschland.

Eine Feminist*in steht vor einer Wand und hält ein Plakat hoch
Students for Future rief zu einer Online-Fotoaktion auf, bei der Menschen zeigen sollten, wieso Feminismus wichtig ist und sie am feministischen Kampftag protestieren. Foto: Students for Future.

Gemeinsam für ein besseres Leben kämpfen

“I am not free while any woman is unfree, even when her shackles are very different from my own.” Dieser oben schon zitierte Satz von Audre Lorde ist heute immer noch aktuell. Deshalb gehen wir am 8. März auf die Straße – gerade in diesem Jahr.

Wenn ihr beim Feministischen Kampftag in Köln dabei sein wollt, bekommt ihr aktuelle Infos zu den Aktionen auf den Social-Media-Seiten der verschiedenen Gruppen. Alle, die aufgrund von Corona oder aus anderen Gründen nicht an den Veranstaltungen vor Ort teilnehmen können oder wollen, haben die Möglichkeit, sich online bei Fotoaktionen zu beteiligen oder mit Kreide oder selbst gemalten Transparenten feministische Themen auf die Straße zu bringen.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen der genannten Gruppen
8M Bündnis und Seebrücke: Abschlusskundgebung mit allen involvierten Gruppen (Rudolfplatz, 19.00-21.00 Uhr)
https://www.instagram.com/seebruecke_koeln/
https://www.facebook.com/SeebrueckeKoeln

Students for Future: Mahnwache Klimagerechtigkeit (Alter Markt, 15.00-17.00 Uhr)
https://www.instagram.com/studentsforfuture_koeln/
https://www.facebook.com/students4futurekoeln

Zora Köln: Demonstration des antirassistischen und internationalen Blocks (Wiener Platz, 17.00-19.00 Uhr)
https://www.instagram.com/zora_koeln/
https://www.facebook.com/zora.org

BIPoC-Referat Uni Köln und fakE Referat Uni Köln: Social Media Aktion zum postmigrantischen Arbeiter*innen-Streik bei der Firma Pierburg in Neuss von 1973
https://www.instagram.com/bipocreferatunikoeln/
https://www.facebook.com/bipoc.uzk
https://www.instagram.com/fake.uzk/
https://www.facebook.com/fakeunikoeln

Infos zu vielen weiteren Aktionen des 8M Bündnis findet ihr hier:
https://www.instagram.com/8m_buendnis_koeln/
https://www.facebook.com/8m.buendnis.koeln


Wir verwenden den Begriff „Feministischer Kampftag“, um auch Personen, die sich nicht als Frauen identifizieren, aber zum Beispiel als weiblich gelesene Personen geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt sind, mit einzuschließen.

FINTA/ FLINT FINTA steht für Frauen, inter, nicht-binäre, trans- und agender-Personen. FLINT steht für Frauen, Lesben, inter-, nicht-binäre und trans Personen. FINTA und FLINT sind beides Sammelbegriffe für Personengruppen, die von patriarchalischen Strukturen unterdrückt und diskriminiert werden. Wir haben uns in diesem Text dazu entschieden, die Bezeichnung FINTA zu verwenden. Sie beschreibt nur Geschlechtsidentitäten. Grundsätzlich können alle angeführten Geschlechtsidentitäten lesbisch sein, deshalb werden Lesben hier – anders als bei FLINT – nicht extra erwähnt. Einige der hier vorgestellten Gruppen verwenden allerdings die Bezeichnung FLINT, weswegen der Begriff in Zitaten vorkommt.

Schwarz wird in diesem Artikel als politische Selbstbezeichnung Schwarzer Menschen groß geschrieben.

weiß schreiben wir klein und kursiv, weil wir darunter eine soziale Positionierung und gesellschaftliche Konstruktion verstehen.

Cis-Personen sind Menschen, die sich mit dem Ihnen bei der Geburt zugeschriebenen Geschlechtsidentität identifizieren können.

Femizid bezeichnet die Tötungen von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts.

BIPoC steht für Black, Indigenous, People of Color.

Klassismus bezeichnet Vorurteile oder Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft oder der sozialen Position und richtet sich überwiegend gegen Angehörige einer „niedrigeren“ sozialen Klasse.

Postmigrantisch bezeichnet eine Gesellschaft, die Migration als einen natürlichen Teil ihrer selbst anerkennt. Mehr zum Thema erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe der philtrat.

Das Konzept der Intersektionalität geht auf die US-amerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw zurück und beschreibt die Überschneidung, gegenseitige Verstärkung und Spezifizierung der Diskriminierung bei Mehrfachdiskriminierung zum Beispiel aufgrund von Behinderung, Rassismus, Geschlechtsidentität, Alter oder Klassenzugehörigkeit.

Hier geht es zurück zum Text.

Von Carolin Obermüller und Sarah Haas

Beitrag erstellt am: 07.03.2021 um 18:04 Uhr
Letzte Änderung am: 09.03.2021 um 09:18 Uhr

Portrait

… studiert Linguistik und Phonetik sowie Germanistik und will später erstmal „irgendwas mit Sprache“ machen, weswegen sie seit neuestem auch für die philtrat schreibt. Ansonsten besucht sie jedes Semester irgendeinen esoterisch angehauchten Yoga-Kurs, ändert ständig ihre Haarfarbe und guckt stundenlang Dokumentationen auf YouTube. Als Wohnzimmer dienen ihr entweder die Bibliothek oder aber die Deutsche Bahn, weil sie nebenbei auch noch ziemlich viel in der Gegend rumfährt.

Portrait Sarah Haas

... studiert nach einem Bachelor der Medien- und Kulturwissenschaft in der verbotenen Stadt jetzt Interkulturelle Kommunikation und Bildung in Köln. Nach ersten journalistischen Schritten in der Schülerzeitung und bei Campus TV Düsseldorf schreibt sie seit Frühjahr 2021 für die philtrat. Wenn sie nicht gerade Tee trinktend ihrer binge-reading-Sucht nachgeht, trifft man sie in Zeiten von Corona im feministischen Zoom-Lesekreis, in der WG-Küche oder am Mühlheimer Rheinufer.